JÜRGENLANG

 

 

 

Kurzweilige Ausflüge zu den Irrungen und Wirrungen der deutschen Sprache in der Reihe

Die vergessene Leichtigkeit der deutschen Sprache

 

Warum wandert ein Wanderfalke,
wenn er doch fliegen kann?

  • Der Löffel, aber das Messer und die Gabel.
  • Der schöne Tag, aber ein schöner Tag, einen schönen Tag und eines schönen Tages.
  • Hans klopft an der Tür,
    aber Inge klopft an die Tür.
  • Wir kaufen, kauften und haben gekauft, aber laufen, liefen und sind gelaufen.
  • Wegen dem Eis ruht still und starr der See, aber wegen des Windes tobt und tost die See.
  • Und spielt das Mädchen mit seinem oder mit ihrem Zopf?

Das sind nur wenige ausgewählte von gefühlt eine Millionen Irrungen und Wirrungen – oder eine Million? –, weshalb es im Volksmund „deutsche Sprache, schwere Sprache“ heißt. Aber muss es nicht „deutsche Sprache, schwierige Sprache“ heißen? Dies und vieles mehr findet heraus, wer mit diesem Buch als interdisziplinäre Abhandlung mit auf einen kurzweiligen wie unterhaltsamen Ausflug in die deutsche Sprache mit ihren scheinbaren Irrungen, Wirrungen und Untiefen kommt, an dessen Ende offensichtlich ist, warum der Wanderfalke wandert, obgleich er doch fliegen kann.

 

ISBN 978-3-384-15622-8
2. Auflage 2024 | 368 Seiten

Verlag tredition

 

Asterisk & Binnen-I und die Suche
nach der geschlechtergerechten Sprache

  • Ich wollte diese Woche noch zum Zahnarzt gehen,
    aber Frau Doktor ist im Urlaub.

Nach dem Postulat der Befürworter der Gendersprache müssten Leser und Leserin jetzt überrascht sein, dass der Zahnarzt hier eine Frau Doktor ist, denn mit der Zahnarzt werden keine Frauen bezeichnet, sondern benachteiligt und ignoriert. Oder nicht?

 

Das ist vereinfacht gesagt der sprachliche Kern der Genderdebatte, die sich auf eine einzige Frage reduzieren lässt: Ignoriert die Sprache die Geschlechter einiger Mitmenschen oder ignorieren einige Mitmenschen bei den Geschlechtern die Grammatik der Sprache? Dies und vieles mehr findet heraus, wer mit diesem Buch als interdisziplinäre Abhandlung mit auf einen kurzweiligen Ausflug in die Sprachdebatte mit dem „Muss-sein“ der Genderbefürworter und „Muss-nicht-sein“ der Kritiker kommt, an dessen Ende nach einer sachlichen Überprüfung der Theorien zum Gendern ein Vorschlag – ein aus so mancher Sicht sicherlich überraschender – zum Beenden der festgefahrenen, meist emotional aufgeladenen und mittlerweile viele Mitmenschen nervenden Diskussion steht.

 

ISBN 978-3-384-15620-4
2. Auflage 2024 | 184 Seiten

Verlag tredition

 

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Das digitale Literaturverzeichnis

Für die Erkundung der Sprache, der Sprachgeschichte, des Sprachraums und der Gesellschaft habe ich unter anderem in den folgend aufgeführten Artikeln, Büchern und Nachschlagewerken recherchiert und gestöbert:

  • Académie française: Lettre ouverte sur l’écriture inclusive
    Paris 2021
  • Kirsten Adamzik: Sprache: Wege zum Verstehen
    Tübingen 2010
  • Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart
    Wien 1793-1801
  • Wladimir Admoni: Der deutsche Sprachbau
    München 1982
  • Balcik, Röhe, Wróbel: Die große Grammatik Deutsch
    Stuttgart 2009
  • Bergmann, Karly, Moulin: Alt- und Mittelhochdeutsch
    Göttingen 2004
  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften: DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. Das Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart, dwds.de
  • Bundeszentrale für politische Bildung: Gesellschaft und Zusammenleben - LSBTIQ-Lexikon, bpb.de
  • Noam Chomsky: Aspekte der Syntax-Theorie
    Frankfurt 1969
  • Deutscher Bundestag: Bericht der Gemeinsamen Verfassungskommission
    Bonn 1993
  • Deutscher Bundestag: Entwurf eines Gesetzes zur Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern, Drucksache 14/5679
    Berlin 2001
  • Dudenverlag: Der Große Duden
    Mannheim 1961
  • Dudenverlag: Deutsches Universalwörterbuch
    Mannheim 2011
  • Dudenverlag: Schulgrammatik extra, Deutsch
    Berlin 2018
  • Wilhelm Braune: Abriss der althochdeutschen Grammatik
    Tübingen 2004
  • Hadumond Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft
    Stuttgart 2008
  • Cordes, Möhn: Handbuch zur niederdeutschen Sprach- und Literaturwissenschaft
    Berlin 1983
  • Ebert, Reichmann, Solms, Klaus-Klara Wegera: Frühneuhochdeutsche Grammatik
    Tübingen 1993
  • Fromkin, Rodman, Hyams: An Introduction to Language
    Boston 2013
  • Helmut Glück (Herausgeber): Metzler Lexikon Sprache
    Weimar 2000
  • Helmut Glück, Wolfgang Sauer: Gegenwartsdeutsch
    Stuttgart 1997
  • Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch
    Leipzig 1854-1961
  • Kerstin Güthert: Zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung ab August 2006 – Nachtrag Juli 2011, in Sprachreport, EXTRA-Ausgabe
    Mannheim 2011
  • Elisabeth Hamel: Das Werden der Völker in Europa
    Ebersberg 2007
  • Karl Hermann: Mittelhochdeutsche Grammatik
    Tübingen 2007
  • Wolfram Herwig: Die Germanen
    München 2005
  • Johann Christian August Heyse: Theoretisch-praktische deutsche Grammatik oder Lehrbuch der deutschen Sprache
    Hannover 1838
  • Theodor G. von Hippel: Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber
    Berlin 1792
  • Charles Hockett: A Course in Modern Linguistics
    1958
  • Ludger Hoffmann (Herausgeber): Sprachwissenschaft. Ein Reader
    Berlin 2010
  • Claus Jürgen Hutterer: Die germanischen Sprachen
    Wiesbaden 2008
  • Rudi Keller: Sprachwandel
    Tübingen 2014
  • Kluge, Seebold: Kluge – Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache
    Berlin/Boston 2011
  • Werner König: dtv-Atlas Deutsche Sprache
    München 2004
  • Arnulf Krause: Die Geschichte der Germanen
    Frankfurt 2002
  • Wolfgang Krischke: Was heißt hier Deutsch?
    München 2009
  • Lewis, Simons, Fennig: Ethnologue: Languages of the World
    Dallas 2016
  • Walter Lippmann: Public opinion
    1922
  • Michael Meier-Brügger: Indogermanische Sprachwissenschaft
    Berlin 2010
  • Bernd Naumann: Einführung in die Wortbildungslehre des Deutschen
    Berlin/Boston 2012
  • Hermann Paul: Deutsche Grammatik
    Halle 1919
  • Hermann Paul: Prinzipien der Sprachgeschichte
    Tübingen 1920
  • Wolfgang Pfeifer (Herausgeber): Etymologisches Wörterbuch des Deutschen
    Berlin 1989
  • Luise F. Pusch: Das Deutsche als Männersprache
    Frankfurt 1991
  • Luise F. Pusch: Alle Menschen werden Schwestern
    Frankfurt 1990
  • Luise F. Pusch (Herausgeber): Feminismus. Inspektion der Herrenkultur
    1983
  • Rat für deutsche Rechtschreibung: Deutsche Rechtschreibung, Regeln und Wörterverzeichnis
    München/Mannheim 2006
  • Ferdinand de Saussure, Grundfragen der Allgemeinen Sprachwissenschaft
    Berlin 2001
  • Wilhelm Schmidt: Grundfragen der deutschen Grammatik
    Berlin 1965
  • Günther Schweikle: Germanisch-deutsche Sprachgeschichte im Überblick
    Stuttgart 2002
  • Schweizerische Bundeskanzlei: Rechtschreibung, Leitfaden zur deutschen Rechtschreibung
    Bern 2008
  • Senta Trömel-Plötz: Frauensprache: Sprache der Veränderung
    2007
  • Senta Trömel-Plötz: Gewalt durch Sprache: Die Vergewaltigung von Frauen in Gesprächen
    1997
  • Mark Twain: A Tramp Abroad
  • London 1880
  • Mark Twain: The Awful German Language - Die schreckliche deutsche Sprache
    Berlin 2014
  • Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Deutsches Wörterbuch
    Gütersloh/München 2008
  • Harald Wiese: Eine Zeitreise zu den Ursprüngen unserer Sprache
    Berlin 2007
  • Reinhard Wolters: Die Römer in Germanien
    München 2006

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